Chatverlauf Alex T. Friedl mit ChatGPT am 20.11.2025

Teil 1

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Du:

Welcher Bewuchs ist bei ausreichend Bewässerung und Düngung auf Wüstenboden möglich in 1 Jahr, 10 Jahren und 25 Jahren?

ChatGPT:

Hier ist eine realistische Übersicht, welcher Bewuchs auf typischem Wüstenboden (sandig–mineralisch, sehr nährstoffarm, kaum Humus) bei künstlicher Bewässerung und Düngung nach 1 Jahr, 10 Jahren und 25 Jahren erreichbar ist.
Wichtig: Die Angaben gelten für extensiv verbesserte Böden unter guter Pflege, nicht für unbehandelten Naturboden.


🌱 Nach 1 Jahr

Bei ausreichender Bewässerung und Nährstoffzugabe können sich Pionierpflanzen etablieren, die schnell wachsen und wenig Humus benötigen.

Möglicher Bewuchs nach 1 Jahr

Ökologische Entwicklung


🌿 Nach 10 Jahren

Mit kontinuierlicher Bewässerung, organischer Düngung und Bodenaufbereitung entsteht nun ein junger, fruchtbarer Boden.
Nach 10 Jahren sind auch mehrjährige Arten stabil.

Möglicher Bewuchs nach 10 Jahren

Ökologische Entwicklung


🌳 Nach 25 Jahren

Nach 25 Jahren gezielter Bodenverbesserung und stabiler Bewässerung kann der Standort eine künstliche Oase oder ein agrarischer Mischwald werden.

Möglicher Bewuchs nach 25 Jahren

Ökologische Entwicklung


🎯 Kurzfazit

Zeitraum

Ökologisches Stadium

Typischer Bewuchs

1 Jahr

Pionierphase

Gräser, Kräuter, erste Nutzpflanzen

10 Jahre

Etablierungsphase

Sträucher, Zitrus/Obst, Getreide, Weideland

25 Jahre

Stabilisierte Agro-Oase

Palmen, Akazien, Obst- & Nussbäume, Agroforst


Wenn du möchtest, kann ich dir auch eine konkrete Pflanzplanung für ein bestimmtes Wüstengebiet (Sahara, Atacama, Arabische Halbinsel, Mojave, Gobi etc.) erstellen – dort unterscheiden sich die Möglichkeiten stark.

Du:

Es gibt aus Israel viel Erfahrung mit der Kultivierung von Wüstenboden. Welche Vorgehensweisen haben sich dort etabliert?

ChatGPT:

Sehr gute Frage! Ja, Israel hat in Wüstenregionen wie dem Negev über Jahrzehnte enorm viel Erfahrung mit der Kultivierung trockener, nährstoffarmer Böden gesammelt. Hier sind einige der wichtigsten Vorgehensweisen, Technologien und Prinzipien, die sich in Israel etabliert haben, plus Beispiele und Lehren für die Bewirtschaftung von Wüstenboden:


Wichtige etablierte Methoden und Vorgehensweisen in Israel

  1. Tropfbewässerung („Drip Irrigation“)

  2. Wasser-Recycling und Nutzung nicht-klassischer Wasserquellen

  3. Flutwasser-Speicherung durch „Limans“

  4. Salztolerante und dürreresistente Pflanzen / Sortenwahl

  5. Reguliertes Defizit-Bewässerung (Regulated Deficit Irrigation, RDI)

  6. Agro-Technologien & Präzisionslandwirtschaft

  7. Mulch und Bodenabdeckung

  8. Pflanzenkombinationen & Mikroklima-Gestaltung

  9. Institutionelle Unterstützung & Forschung


Beispiele aus der Praxis


Lehren und Implikationen für Wüstenboden-Kultivierung


Wenn du möchtest, kann ich aktuelle (Stand 2025) Forschungsergebnisse zu Wüstenkultivierung in Israel zusammenfassen – interessiert?

Du:

Entsteht mit den dort etablierten Arten Humus?

ChatGPT:

Kurz gesagt: Ja – auch in Israels Wüstenlandwirtschaft entsteht Humus, aber langsamer und nicht automatisch, sondern nur, wenn das System so gestaltet ist, dass organische Substanz im Boden aufgebaut wird.

Im Detail:


🌱 1. Grundprinzip: Humus entsteht nur aus organischer Substanz

Humus entsteht aus:

Wo Pflanzen wachsen, kann grundsätzlich Humus entstehen – auch im Wüstenboden.


🌳 2. Entsteht mit den typisch israelischen Wüstenpflanzen Humus?

✔️ Ja – bei geeigneten Arten

Folgende Pflanzen und Systeme erhöhen die Humusanreicherung sehr gut:

Stickstofffixierende Sträucher und Bäume

Jojoba

Obst-, Wein- und Zitruskulturen unter Tropfbewässerung

Gräser/Leguminosen


⚠️ 3. Welche Kulturen erzeugen kaum Humus?

Nicht humuswirksam sind:

✘ Klassische „Sandpflanzungen“ ohne organische Rückführung

Wenn der Boden nur mineralisch bleibt und kaum organisches Material zugeführt wird (z. B. viele Gemüse-Monokulturen ohne Mulch), entsteht wenig bis kein Humus.

✘ Intensive Bewässerung ohne organischen Eintrag

Bewässerung allein baut keinen Humus auf – sie kann sogar Humus abbauen, wenn Bodenbiologie aktiv, aber ohne Nachschub ist.


🌾 4. Wieviel Humus entsteht realistisch in ariden Böden?

In Israel typischer Bereich:

Zum Vergleich:


🔧 5. Was fördert Humusaufbau besonders in Israel?

a) Tropfbewässerung

→ Wurzeln wachsen tiefer und sterben kontinuierlich ab → Humus entsteht im Wurzelraum.

b) Mulch & organische Rückführung

Plastikmulch reduziert zwar Verdunstung, aber organischer Mulch (Kompost, Stroh, Erntereste) erzeugt viel mehr Humus.

c) Leguminosen (Stickstofffixierer)

Sind der wichtigste Motor für frühen Humusaufbau.

d) Mischsysteme / Agroforst

Bäume + Sträucher + Bodenbedecker → maximaler organischer Eintrag.

e) Minimalbodenbearbeitung

Erhält das Bodenleben in heißen Klimata besonders gut.


🎯 Fazit

Ja, mit den in Israel typischen Wüsten-Arten entsteht Humus – teilweise erstaunlich viel.
Allerdings nur dann, wenn:

Israel zeigt:
👉 Selbst extrem armer Sandboden kann durch kluge Bewirtschaftung innerhalb von 10–25 Jahren zu einem stabilen, humusführenden Agrarboden werden.


Wenn du möchtest, kann ich dir noch erklären:
Welche Pflanzenarten den Humus am stärksten erhöhen oder welche Kombinationen im Wüstenklima optimal sind.

Du:

Ich habe gehört, dass auch das Aufbringen von Rohöl von manchen Staaten als Mittel ausprobiert worden ist. Was ist davon zu halten?

ChatGPT:

Die Idee, Rohöl oder Erdölprodukte auf Wüstenböden aufzubringen, wurde im 20. Jahrhundert tatsächlich in einigen Ländern diskutiert oder experimentell versucht – meist mit dem Ziel, Verdunstung zu reduzieren oder Sanddünen zu fixieren.
ABER: Aus heutiger Sicht ist das ökologisch und landwirtschaftlich klar abzulehnen.

Hier eine sachliche Einordnung:


🌑 Warum wurde Rohöl überhaupt ausprobiert?

Einige Staaten des Nahen Ostens (v. a. in den 1950–1980ern) verfügten über viel Öl und suchten billige Methoden, um:

  1. Sanddünen zu stabilisieren
    – Aufbringen von Öl sollte eine Kruste erzeugen, die den Sand zusammenhält.

  2. Verdunstung zu verringern
    – Ölfilme sollten verhindern, dass Bewässerungswasser schnell verloren geht.

  3. „Versiegelte“ Anbauflächen zu schaffen
    – Die Idee: Pflanzen in aufgebrochenen Löchern setzen, während die Umgebung „versiegelt“ bleibt.

Diese Experimente waren kleinräumig und hatten keinerlei nachhaltigen Erfolg.


Wissenschaftliche Bewertung: Warum ist Rohöl auf Böden problematisch?

1. Rohöl ist stark toxisch

Es enthält:

Diese Stoffe:

2. Boden wird hydrophob

Öl macht Sand und Boden wasserabweisend:
→ Wasser dringt nicht mehr ein
→ Pflanzen vertrocknen trotz Bewässerung
→ Erosion wird sogar verstärkt statt reduziert

3. Langfristige Kontamination

Während organisches Mulch oder Polymergele sich abbauen können, bleibt Rohöl über Jahrzehnte im Boden und macht jede spätere Kultivierung unmöglich.

4. Extrem problematische Folgekosten

Verseuchte Böden müssen später oft:

Das kostet ein Vielfaches der ursprünglichen Anwendung.


🌱 Funktioniert es wenigstens zur Sandstabilisierung?

Kurz: Nein, langfristig nicht.

Ölkrusten:

Damit sind sie schlechter als:


⚖️ Ergebnis: Was ist davon zu halten?

Es ist ein klar schädlicher Irrweg.

Die moderne Wüstenlandwirtschaft (insb. Israel) setzt stattdessen auf:


🔍 Wenn du möchtest …

… kann ich dir Alternativen zum Öl nennen, die tatsächlich:

Du:

Das ist interessant. Aber ich möchte zunächst mein Optimierungsziel nennen: Wüstenboden so schnell wie möglich in eine möglichst effektive CO2-Senke zu verwandeln. Wobei es (mindestens) 2 Optimierungsrichtungen gibt: Viel CO2 in die *dortige* Fläche zu bringen (zB. Humus) *oder* viel CO2-gebundene Stoffe (wie Energieträger oder Baumaterial) zu *ernten*, um *woanders* den CO2-Verbrauch (zB. via fossile Rohstoffe) zu senken.

ChatGPT:

Sehr gutes und klares Optimierungsziel — und tatsächlich unterscheiden sich diese zwei Strategien zur CO₂-Bindung („vor Ort speichern“ vs. „ernten und extern substituieren“) fundamental, sowohl technisch als auch ökologisch.

Ich gebe dir zunächst eine strukturierte Übersicht, dann konkrete Empfehlungen für Wüstenstandorte, und schließlich klare Gewinnerstrategien je Optimierungsrichtung.


🔭 Zwei CO₂-Optimierungsrichtungen

A) CO₂ vor Ort im Boden speichern (Humus, Bodenbiomasse)

Ziel: Möglichst viel Kohlenstoff im Boden dauerhaft einlagern → Ökosystemaufbau.

Vorteile

Nachteile

In Wüsten realistische Speicherformate

Potenzial

Mit gutem Management erreichst du 3–6 t CO₂-Äquivalent pro ha und Jahr, in Spitzenprojekten auch >10 t/ha/Jahr, wenn Agroforst + Pflanzenkohle kombiniert werden.


B) CO₂ ernten und extern fossile Rohstoffe substituieren

Ziel: Biomasse intensiv produzieren und daraus CO₂-sparende Materialien herstellen.

Beispiele

Vorteile

Nachteile

Potenzial

Intensive Systeme schaffen 20–80 t CO₂-Äquivalent pro ha und Jahr, besonders:


🏜️ Was ist speziell in Wüsten optimal?

Wüsten haben drei extreme Eigenschaften:

  1. Sehr viel Sonnenenergie

  2. Pflanzenstresslimitierung durch Wasser

  3. Bodenbiologie bei Null → Humusaufbau von Grund auf nötig

Damit ergeben sich bestimmte Optimallösungen.


🥇 Optimale Strategien für CO₂-Speicherung vor Ort

(Zielrichtung A: Humus, Boden, Ökosystem)

1. Agroforstsysteme mit Tiefwurzlern

2. Kombination mit Habitat-Mulch + Kompost

→ Die beste Methode, um den Humusaufbau zu beschleunigen.

3. Pflanzenkohle (Biochar) ins System einbringen

→ Sofortige Kohlenstoff-Speicherung
→ Erhöht Wasserhaltevermögen → verbessert Überlebensrate
→ Multiplikatoreffekt auf Humusbildung

Effekt: 5–10 t CO₂/ha/Jahr realistisch, mit Spitzenwerten in frühen Jahren.

4. Begrünung über Mikro-Oasen oder Silvopastoral

Aus Israel und den Golfstaaten bekannt:
Bäume + Sträucher + Bodenbedecker → maximale Kohlenstoffbindung pro Liter Wasser.


🥇 Optimale Strategien für CO₂-Bindung via Ernte und Substitution

(Zielrichtung B: stoffliche Nutzung)

Hier ist der absolute Gewinner in ariden Regionen:


🚀 1. Agaven und andere CAM-Pflanzen

Die effizienteste Biomassepflanze der Welt bei extrem wenig Wasser.

Vorteile:

Agaven gelten als der „game changer“ für trockene Regionen.


🚀 2. Arundo donax (Riesenschilf)

Extrem produktiv unter Bewässerung (bis 50 t Trockensubstanz/ha/Jahr).
Hoher CO₂-Ertrag → Biomasse für Bau- und Energieprodukte.


🚀 3. Algen (offene oder geschlossene Systeme)

Wenn du salzhaltiges Wasser hast (Meerwasser oder Brackwasser), sind Algen unerreicht.


🚀 4. Schnellwachsende Bäume mit Tropfbewässerung

z. B. Eukalyptus camaldulensis, Paulownia, Leucaena leucocephala.
➜ Holz (Baustoff) ersetzt Beton/Stahl → hoher CO₂-Substitutionseffekt.


🏆 Welche Methode bringt „am meisten Netto-CO₂-Effekt“?

Wenn das Ziel maximale CO₂-Bindung pro Fläche ist:

➡️ Algen + Agaven + Arundo donax
Top 3 in Wüstenerträgen

Wenn das Ziel dauerhafte Speicherung + Ökosystemaufbau ist:

➡️ Agroforst + Biochar + leguminosenbasierter Unterwuchs

Wenn du beides kombinieren möchtest (optimal!):

➡️ Agroforst (langfristige CO₂-Senke) + CAM-Pflanzen im Zwischenraum (jährliche CO₂-Ernte)

So erreichst du gleichzeitig:


📌 Wenn du willst …

… kann ich dir jetzt:

✔️ ein kombiniertes Optimierungsmodell vorschlagen, das

Oder ich kann dir konkrete Artenlisten für eine Wüstenregion deiner Wahl erstellen (Sahara, Negev, Arabische Wüste, Atacama, Australien usw.).

Wozu möchtest du als Nächstes optimieren?

Du:

Später, das sind tolle Fortsetzungen. Zu einem Detail: Also sehr hohe CO2-Bindung erreicht man mit Algen und Salzwasser. Ich stelle mir Zuchtbecken in Küstennähe vor, wo die Algen geerntet werden. Wie nutzt man die entstandene Biomasse? Energetisch? Als Humus-Basis? Kann man Nahrung daraus machen? Energieträger? Grundstoffe?

ChatGPT:

Kurzfassung vorweg:
Algenbiomasse ist einer der vielseitigsten Rohstoffe, den man überhaupt produzieren kann.
Aus ihr kann man Energie, Nahrung, Dünger, Bioplastik, Baustoffe, Treibstoffe und sogar Hochleistungschemikalien herstellen.
Sie ist damit perfekt geeignet, um gebundenes CO₂ wirtschaftlich nutzbar zu machen.

Im Folgenden bekommst du eine komplette Übersicht, was man konkret mit Algen aus Salzwasser-Zuchtbecken tun kann.


🟢 1. Energetische Nutzung

Sehr häufig, wirtschaftlich sinnvoll, technologisch ausgereift.

1.1 Biogas (Anaerobe Vergärung)

Nutzen: CO₂-Neutraler Strom + Wärme + Dünger
Sehr geeignet, wenn man große Mengen Biomasse erntet.


1.2 Bioethanol / Biobutanol

Microalgen mit hohem Zuckeranteil → Ethanolerzeugung möglich.

Nutzen: Flüssigkraftstoffe als Benzinersatz


1.3 Biodiesel

Viele salzwassertolerante Mikroalgen lagern 30–60 % Öl ein.
Diese Öle lassen sich direkt zu Biodiesel verarbeiten.

Nutzen: Ersatz für fossilen Diesel.


1.4 Direktverbrennung / Pyrolyse / HTL

Moderne Anlagen können Algen direkt in

→ Das erlaubt CO₂-Speicherung UND Energieproduktion zugleich.


🟢 2. Stoffliche Nutzung (Baustoffe, Materialien, Industrie)

Sehr wichtiger Zweig, weil hier CO₂ längerfristig gebunden bleibt.

2.1 Bioplastik / PHA / PLA / Algen-Kunststoffe

Mikroalgen sind hervorragende Produzenten von:

Daraus kann man herstellen:
⭐ Bioplastik für Verpackungen
⭐ Kunststoffersatzteile
⭐ 3D-Druckmaterial
⭐ Folien und Biokomposite


2.2 Baustoffe

Aus Algen lassen sich machen:

CO₂-Effekt: Teilweise mehrere Jahrzehnte oder länger gebunden.


2.3 Chemische Grundstoffe

Algen können Zielmoleküle in hohen Konzentrationen produzieren:

Diese Anwendungen sind extrem wertvoll (Astaxanthin = mehrere Tausend €/kg).


🟢 3. Landwirtschaftliche Nutzung: Dünger & Humusaufbau

Ja, Algen eignen sich ausgezeichnet als Humus- und Bodenverbesserer.

3.1 Algen als Dünger

Enthalten:

→ Wird weltweit genutzt (insbesondere Makroalgen).


3.2 Algen als Humus-Basis

Algenbiomasse kann:

Wichtig: In sehr heißen Regionen muss man organisches Material einarbeiten, sonst kocht es weg.


🟢 4. Nahrung für Menschen

Ja — allerdings abhängig von der Algenart.

Essbare Makroalgen (Meeresalgen)

Diese kann man problemlos aus Küstenanlagen oder Offshore-Farming gewinnen.


Mikroalgen als Nahrung

Die wichtigsten:

4.1 Spirulina (Arthrospira)

4.2 Chlorella

4.3 Nannochloropsis, Dunaliella usw.

Oft für Öle (Omega-3) und Pigmente genutzt.

Vorteile:


🟢 5. Futter für Tiere & Aquakultur

Algen sind hervorragendes Futter für:

Beispiel: Asparagopsis taxiformis reduziert Methan der Wiederkäuer um bis zu 80 %.


🟢 6. Hochleistungsprodukte (Premium-Segment)

Wenn die Biomasse besonders hochwertig ist:

Hier liegen die höchsten Margen, allerdings geringer Massenfluss (also weniger CO₂ pro Fläche).


🧭 Was bedeutet das für deine CO₂-Senkenstrategie?

Wenn du maximale CO₂-Bindung pro Fläche willst:

➡️ Großvolumige Nutzung:

Wenn du maximale Wirtschaftlichkeit willst:

➡️ Hochwertprodukte/Extrakte
(z. B. Omega-3, Pigmente, Astaxanthin)

Wenn du CO₂- und Bodenaufbau kombinieren willst:

➡️ Ein Teil der Algen → Biochar + Kompost → in Wüstenboden einarbeiten
das schafft:


📌 Fazit

Ja — Algen sind eine der effizientesten CO₂-Senken der Welt.
Und:
➡️ Es gibt keine andere Biomassequelle, die so flexibel und so ertragreich ist.
➡️ Die Kombination aus Algen + Biochar + Wüstenbegrünung gehört zu den stärksten bekannten CO₂-Strategien.


Wenn du möchtest, kann ich:

Du:

Solarenergie lässt sich möglicherweise mit solchen CO2-Senken gut kombinieren, denke ich. Der Betrieb von Algenfarmen wird Strom benötigen. Solarfarmen spenden Schatten. Der Boden darunter könnte zur Sandbindung, Humusvorbereitung oder später vielleicht auch für Viehwirtschaft genutzt werden. Während Algenfarmen offenbar mit Salzwasser zurecht kommen, wäre zumindest für Menschen in der Gegend Süßwasser wichtig, dass durch Entsalzung gewonnen werden kann. Und dafür braucht man meist Strom.

ChatGPT:

Du denkst absolut in die richtige Richtung – genau diese Kombination aus Solarenergie + Algenproduktion + Wüstenbodenregeneration + Wassergewinnung wird derzeit weltweit als eine der stärksten „Carbon-Negative“-Strategien diskutiert.
Und: Die einzelnen Komponenten verstärken sich gegenseitig.

Ich gebe dir eine klare, systematische Darstellung:


☀️🌿 1. Warum Solarenergie + Algenfarmen + Wüstenbegrünung ein ideales System sind

Diese Module passen hervorragend zusammen, weil:

Damit entsteht ein hoch-effizienter Kreislauf.


2. Wofür braucht eine Algenfarm Strom?

Sehr viel Strom — daher passt eine Solarfarm ideal dazu.

Die wichtigsten Stromverbraucher:

  1. Pumpen: Wasser einleiten, zirkulieren, CO₂ einspeisen

  2. Ernte: Zentrifugen, Filtration, Trocknung

  3. Algenkultivierung: Beleuchtung (nur bei Indoor-Systemen)

  4. CO₂-Anreicherung: Ventilatoren / Kompressoren

  5. Prozessierung: Pyrolyse, Fermentation, Extraktion

  6. Steuerung/Automation

Die Energieintensität einer echten industriellen Algenfarm ist enorm.
→ Solarfelder vor Ort reduzieren die Betriebskosten massiv.


🧊 3. Solarfarmen erzeugen Schatten – ein unterschätzter Vorteil

Dies ist für die Wüstenbegrünung extrem relevant.

Unter Solarpaneelen:

Ergebnis:

→ Man kann den Boden unter Solarpaneelen begrünen, humusieren und später landwirtschaftlich nutzen.

Dieses Konzept heißt inzwischen „Agrivoltaik“, und genau in Wüstengebieten ist es besonders wirksam.


🌊 4. Entsalzung + Solarenergie + Algen (ein perfektes Dreieck)

Warum passt das so gut?

4.1 Solarstrom → Entsalzung

Entsalzung ist stromintensiv (je nach Verfahren ca. 3–6 kWh/m³).
Mit billigem Solarstrom wird sie endlich kostengünstig.

4.2 Entsalzung → liefert Nebenströme

4.3 Algen → reduzieren CO₂-Fußabdruck der Entsalzung

Algen binden CO₂, das bei der Infrastruktur-/Bauphase anfällt.

4.4 Algen & Entsalzung → nutzen Infrastruktur gemeinsam


♻️ 5. Algen als Motor für Wüstenbegrünung

Algenbiomasse kann genutzt werden, um den Wüstenboden zu verbessern.

Optionen:

  1. Kompost / Bokashi aus Algen → Humusaufbau

  2. Biochar aus Algen → extrem langer CO₂-Speicher

  3. Dünger / Bodenaktivator

  4. Mikroorganismenfutter zur Bodenbiologie-Aktivierung

Das wichtigste Ziel in der Wüste:

organisches Material und mikrobielle Aktivität in den Boden bringen.
Algen sind dafür ideales Ausgangsmaterial.


🐐 6. Spätere Nutzung: Viehwirtschaft unter Solarfeldern

Es gibt frühe Pilotprojekte in Wüstenregionen, die zeigen:

In heißeren Zonen:


🧩 7. Das komplette integrierte System (Masterplan)

Das folgende System hat eine enorme CO₂-Wirkung und ist technisch machbar:

1. Küstenlinie

2. Solar-Megafarm

3. Algenproduktion

4. Biomasse-Verarbeitung

Mögliche Pfade:

5. Wüstenbegrünung

Unter und um die Solarfelder:

6. Nutzung


8. Gesamtbilanz: Wie viel CO₂ könnte so ein System binden?

Sehr grobe Größenordnung:

Kombiniert sind >100 t CO₂/ha/Jahr realistisch, je nach Intensität und Systemdesign.

Das ist um Größenordnungen höher als klassische Aufforstung.


✔️ Fazit

Du beschreibst genau jenes integrierte System, das heute als eines der vielversprechendsten globalen Klimaschutz-Modelle gilt:

Solarenergie + Algenfarmen + Entsalzung + Wüstenbodenregeneration

✔️ Energie
✔️ Nahrung
✔️ Wasser
✔️ Klimaschutz
✔️ Humusaufbau
✔️ wirtschaftlich tragfähig

Wenn du willst, kann ich dir jetzt:

Du:

Desertec setzt, soviel ich weiß, auf Parabolspiegel, die im Fokus eine Flüssigkeit erwärmen, die dann klassisch über Verdampfung und Turbinen in Strom umgewandelt wird. Ist dieser Ansatz in Angesicht der sinkenden PV-Preise noch zeitgemäß?

ChatGPT:

Sehr gute und sehr wichtige Frage. Die kurze Antwort lautet: Ja, der klassische CSP-Ansatz (z. B. Parabolspiegel, Salzspeicher) ist angesichts stark fallender PV-Preise zunehmend unter Druck – aber er ist nicht völlig obsolet. Er hat nach wie vor ein spezielles Nutzungsszenario, besonders in Kombination mit Speicher und bei hohen Direktstrahlungsressourcen (z. B. Wüsten). Hier meine Analyse mit Vor- und Nachteilen sowie Einschätzung:


Analyse: Ist CSP („Parabolspiegel + Wärmespeicher“) noch zeitgemäß?

1. Kostenlage im Vergleich zu PV


2. Technologischer Mehrwert von CSP


3. Markttrends & Perspektiven


4. Risiken und Herausforderungen


Einschätzung: Ist CSP für ein Desertec-ähnliches Projekt noch sinnvoll?

Ja — unter bestimmten Rahmenbedingungen:

  1. Wüstenregion mit sehr hohem Direktstrahlungswert (DNI) → ideal für CSP.

  2. Großprojekt mit ausreichender Fläche, damit Spiegel, Speicher und Turbinen wirtschaftlich skaliert werden können.

  3. Langfristige Planung & Finanzierung: CSP kann sich besonders lohnen, wenn man Stromspeicherung benötigt (Nacht, Spitzenlast) oder Wärme für industrielle Prozesse.

  4. Hybrid mit PV: Kombiniert man CSP mit PV, kann man Kosten senken, Flexibilität erhöhen und das Netz stabilisieren.

  5. Integrierte Anwendung: Wenn man weitere Anwendungen braucht (z. B. Entsalzung, Wasserwärmung, Prozesswärme), kann CSP sehr attraktiv sein, weil man die Wärme „doppelt nutzen“ kann.


Fazit


Wenn du magst, kann ich ein modulares Energiekonzept entwerfen, das PV + CSP + Energiespeicherung + Algen + Entsalzung kombiniert — und dabei die Kosten, CO₂-Emissionen und Effizienz optimiert. Möchtest du das?

Du:

Ist Windkraft auf Land in Küstennähe in der Sahara wirtschaftlich interessant?

ChatGPT:





Ist Windkraft auf Land in Küstennähe in der Sahara wirtschaftlich interessant?









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